

Kurzfazit: Der Oura Ring 5 ist der kleinste und leichteste Ring der Marke und bleibt in der Schlafanalyse die Referenz. Er kostet in Deutschland etwa 430 bis 530 Euro und verlangt zusätzlich ein Oura-Abo. Wer das akzeptiert und Wert auf Tragekomfort legt, bekommt das ausgereifteste Gesamtpaket. Wer sparen will, greift zum Vorgänger Oura Ring 4 oder zu einem abofreien Ring.
Hinweis zur Methodik: Wir bewerten auf Basis ausgewerteter unabhängiger Tests, Herstellerangaben und Nutzerberichte, nicht auf Basis eigener Labormessungen. Preise sind Momentaufnahmen und schwanken.
Der Oura Ring 5 ist laut Hersteller der kleinste Smart Ring der Welt – und das ist keine Übertreibung. Mit 6,09 statt 7,90 Millimetern Breite und 2,28 statt 2,88 Millimetern Dicke fällt er rund 40 Prozent kompakter aus als der Vorgänger. Je nach Größe wiegt er nur noch 2 bis 2,7 Gramm. In unabhängigen Tests, etwa bei netzwelt.de, wird genau dieser Unterschied als der entscheidende Fortschritt hervorgehoben: Der Ring fühlt sich kaum noch wie ein technisches Gerät an, sondern wie klassischer Schmuck.
Unter der neuen, kratzfesteren Titan-Beschichtung arbeiten überarbeitete Sensoren mit zwölf Signalkanälen, die laut Oura für stabilere Messwerte sorgen – besonders nachts und beim Training. PC-WELT bestätigt im Test eine weiterhin marktführende Schlafanalyse. Eine Schwäche bleibt bestehen: Mehrere Tests, darunter T3, attestieren dem Ring weiterhin Schwächen bei der automatischen Aktivitätserkennung im Vergleich zu dedizierten Sportuhren.
Trotz der kleineren Bauform büßt der Ring 5 gegenüber dem Vorgänger (bis zu acht Tage) kaum Akkulaufzeit ein. Oura nennt bis zu neun Tage Laufzeit, in Tests und Vergleichsartikeln finden sich je nach Größe und Nutzung Werte von sechs bis neun Tagen. Das Laden von 0 auf 100 Prozent dauert rund 80 Minuten. Ein separates Ladecase, mit dem sich der Ring unterwegs bis zu fünfmal aufladen lässt, kostet allerdings 109 Euro extra – anders als bei Samsung oder RingConn ist es nicht im Lieferumfang enthalten.
Die Oura-App bleibt der Maßstab in Sachen Aufbereitung: Readiness-, Schlaf-, Aktivitäts- und Stresswerte werden nicht nur angezeigt, sondern verständlich eingeordnet. Der Haken: Ohne das Abo für 5,99 Euro im Monat oder 69,99 Euro im Jahr bleiben die meisten Auswertungen gesperrt – zusätzlich zum ohnehin hohen Einstiegspreis von 429 bis 529 Euro, je nach Farbe und Finish.
Der wichtigste Unterschied ist die Größe: Der Ring 5 ist laut Herstellerangaben und Vergleichstests rund 40 Prozent kleiner und leichter als der Ring 4 (7,9 mm breit, 2,88 mm dick, 3,3 bis 5,2 Gramm). Dazu kommen niedrigere Sensoren, die besser auf der Haut aufliegen sollen, die Atemfrequenz und die neuen Health-Radar-Funktionen. Der Ring 4 bietet dafür mehr Größen (4 bis 15), eine Keramik-Variante und ist im Handel inzwischen deutlich günstiger.
Unsere Einschätzung nach Auswertung der Vergleiche: Für Neukäufer, die den Aufpreis verkraften, ist der Ring 5 die bessere Wahl. Wer bereits einen Ring 4 trägt, muss nicht wechseln. Alle Details findest du in unserem Vergleich Oura Ring 5 oder Ring 4.
Der Anschaffungspreis liegt je nach Farbe und Finish bei etwa 430 bis 530 Euro. Dazu kommt die Mitgliedschaft: Über drei Jahre sind das bei 69,99 Euro pro Jahr rund 210 Euro, in der Summe also etwa 640 Euro für die günstigste Variante. Ein separates Ladecase kostet zusätzlich. Ein abofreier Ring wie der RingConn Gen 3 (rund 370 Euro) bleibt über diesen Zeitraum deutlich günstiger. Dafür bekommst du bei Oura die am besten aufbereiteten Daten.
Ja. Ohne Mitgliedschaft (5,99 Euro im Monat oder 69,99 Euro im Jahr) bleiben die meisten Auswertungen gesperrt.
Ja, beide Systeme werden unterstützt.
Ja, bis 100 Meter. Schwimmen und Duschen sind unproblematisch.
Nein. Die Funktion liefert Hinweise auf mögliche Belastungen, ist aber kein Diagnosegerät und kein Blutdruckmessgerät.
Wer maximalen Tragekomfort und die präziseste verfügbare Schlafanalyse will und bereit ist, dafür sowohl den hohen Anschaffungspreis als auch das laufende Abo zu zahlen, bekommt aktuell das ausgereifteste Gesamtpaket am Markt. Wer sparen oder auf ein Abo verzichten möchte, findet bei Samsung, RingConn oder Ultrahuman gleichwertige Alternativen ohne monatliche Kosten.
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